Die Nordweststadt
Foto: tmc-fotografie

Erholungs- und Freizeitorte

Stadtteilspaziergänge Geschichte & Kunst

Eine Düne , ein Grab, ein versetztes Mädchen und Humboldt-Pinguine.

Das und noch viel mehr gibt es bei einem geschichtlichen Spaziergang durch die Nordweststadt zu entdecken: Interaktive Geschichtsspaziergang . Besonderer Dank gilt dem ehemals aktiven Charles Westermann für seinen interaktiven Stadtteilplan!

Zu den „Kunstobjekten im öffentlichen Raum“ in der Nordweststadt gibt es ein Kunstspaziergang.


Sinneswäldchen

Seit 2015 ist die Nordweststadt um eine weitere Attraktion reicher

Das Sinneswäldchen bietet neben den Spielplätzen für Kinder zwischen 4 und 12 Jahren in der Nordweststadt ganz besondere Erkundungsmöglichkeiten: Zum Beispiel einen „Kamelritt“ auszuprobieren, sich am „Matterhorn“ zu versuchen, „zu telefonieren“ oder es sich auf der gemütlichen Bank gut gehen lassen. Holzschnitzelwege führen die Besucher zu kleinen Plätzen und das mitten im gefühlten Zentrum gegenüber dem Walther-Rathenau-Platz beim Wochenmarkt. In den heißen Sommermonaten sicher ein nettes Plätzchen, um sich abzukühlen.

Ein junges Team aus dem Gartenbauamt errichtete das „Sinneswäldchen“ an der Ecke Stresemannstraße/Wilhelm-Hausenstein-Allee neben der Tankstelle. Dort empfängt ein besonderes Kunstobjekt des in der Nordweststadt lebenden Holzbildhauers Hans Wetzl:

„Der überdimensionale Reißverschluss“ aus Holz soll dazu anregen, nicht einfach hineinzurennen, sondern sich erst einmal zu öffnen und eine Verbindung herzustellen zu den Spielmöglichkeiten, die im Wäldchen warten“, so Hans Wetzl. „Die Skulptur ist sehr stabil, so dass Kinder auch auf ihr herumklettern können.“

Die Idee „das zugewucherte Wäldchen“ aufzupeppen hatte Horst Götze, selbst aktives Vorstandsmitglied der Bürgergemeinschaft und in der Nordweststadt aufgewachsen.

Das Sinneswäldchen wird inzwischen für das alle zwei Jahre stattfindende Kulturfest für ein Kinderland mit zahlreichen Spielmöglichkeiten genutzt. Zuletzt lud die Bürgergemeinschaft zu Glühwein, Punsch und Lebkuchen mit Nikolausbesuch ins Wäldchen ein.


Naherholungsgebiet „Alter Flugplatz”

Hier zunächst die Koordinaten (WGS 84):

N 49° 1.836′, E 8° 22.728′ (Grad, Dezimalminuten)
49.030603° 8.378792° (Dezimalgrad)
32U E 454591 N 5431043 (UTM)

Naturschutz direkt vor der Haustüre – FHH-Gebiet „Alter Flugplatz“

FFH-Gebiete sind spezielle europäische Schutzgebiete in Natur- und Landschaftsschutz, die nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie ausgewiesen wurden und dem Schutz von Pflanzen (Flora), Tieren (Fauna) und Lebensraumtypen (Habitaten) dienen. Nicht nur aus der Nordweststadt und der Nordstadt, sondern auch aus anderen Stadtteilen kommen Besucher zum spazieren gehen, joggen oder walken.
Auf dem Rundweg trifft der Spaziergänger hin und wieder auf Schautafeln, die am Wegesrand stehen. Dort wird über die verschiedensten Themen zum FFH-Gebiet informiert. Die Stadt Karlsruhe hat eine interaktive Karte eingerichtet und eine Fotogalerie mit Aufnahmen zur jahreszeitlich unterschiedlichen Vegetation auf dem Gelände.

Um die Erhaltung der Mager- und Sandrasen zu pflegen, weiden Esel, Ziegen und Schafe ganzjährig auf dem nördlichen Areal des Alten Flugplatzes. Das Füttern der Weidetiere ist untersagt. Unangepasste Fütterung könne bei den Tieren zu schwerwiegenden Erkrankungen führen.