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Bericht des AKB über die Karlsruher Bäder

Die ersten warmen Tage haben Lust auf’s Baden gemacht. Passend dazu berichtet Prof. Dr. Wolfgang Fritz in der aktuellen Ausgabe des Fächerblick über die Karlsruher Bäder.

Download: AKB Der Fächerblick Bäder

Nachlese Forum Nordwest

Die Nordweststadt – ein vergessener Stadtteil?

Unter diesem Motto hatte die Bürgergemeinschaft (BG) zur Diskussion mit dem 1. Vorsitzenden der BG, Dr. Raphael Fechler und Vertretern der Gemeinderatsfraktionen und Einzelvertreter im Gemeinderat eingeladen. „Ein provokantes Motto“ schrieben die BNN. Ein Motto, mit dem die BG aufmerksam machen wollte auf die Themen, die den Bürgern der Nordweststadt am Herzen liegen. Ein Motto, das aus den Erfahrungen des Vorstandes der BG im Umgang mit der Stadtverwaltung heraus entstanden ist.

Alle Gemeinderatsfraktionen waren vertreten: Dr. Albert Käuflein für die CDU,  Doris Baitinger für die SPD, Dr. Heinz Golombeck MdB für die FDP, Alexander Geiger für die GRÜNEN, Dr. E. Fischer für die KAL und Stadtrat Jürgen Wenzel als Einzelvertreter für die FW. Tief beeindruckt hat sie allesamt die Fülle der Menschen, die in die Cafeteria von Haus Bethlehem gekommen waren, um mit zu diskutieren oder sich zu informieren.

Zur „Stadtteilentwicklung“ wurde u.a. die demographische Entwicklung mit all ihren Konsequenzen diskutiert. Aus Sicht der BG braucht es hier ein nachhaltiges Konzept. Die Stadt muss die Entwicklung aktiv begleiten und nicht erst reagieren, wenn akuter Handlungsbedarf besteht. So fehlt es z.B. an bezahlbarem Wohnraum für junge Familien.Stadtrat Dr. Käuflein sieht hier eine Möglichkeit zur Modernisierung der sog. „Siemens-Siedlung“.

Die mangelhafte Bürgerbeteiligung wurde heftig kritisiert. Am Beispiel der dauerhaften Ansiedlung des Rudolf-Steiner-Kindergartens wurde dies besonders deutlich. „Wir sind enttäuscht über die Vorgehensweise der Stadt“ betonte Dr. Fechler. Eine Reaktion, für die auch die  Vertreter der politischen Parteien Verständnis zeigten.  „Auch wir wurden hier nicht von der Verwaltung informiert sondern von der BG“, erklärt Geiger von den GRÜNEN.Bei den Planungen zum Areal der ehemaligen Artilleriekaserne sollten die Wünsche der Bürger höchste Priorität haben, so Dr. Eberhard Fischer von der KAL.

Besonders deutlich wurde der Wunsch nach einem Stadtteilzentrum, einer gelebten Mitte im Stadtteil. Hierzu gehört für die Bürger auch ein Bürgerzentrum. Ein „eigenes Gebäude“ stand hierfür nie zur Diskussion. Die BG hat von Anfang an auf Kooperation mit Partnern gesetzt. Die Planung, die der Stadt vorgelegt wurde, war zusammen mit der Werner-von-Siemens-Schule ausgearbeitet worden.

Die Situation zu Verbesserungen für den Heinrich-Köhler-Platz stellt sich schwierig dar. „Es ist der Politik nicht möglich,  über die Eigentümer zu entscheiden“, so Baitinger von der SPD. Es soll der Dialog mit den Menschen vor Ort und der Politik gesucht werden.

Die Jugendarbeit im Stadtteil ist ein wichtiges Anliegen. Dies wird dadurch unterstrichen, dass einige junge Menschen zur Veranstaltung

gekommen sind, um ihre Wünsche selbst vorzutragen. Probleme der Schulen, Betreuungsplätze für die ganz Kleinen und Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung für die Heranwachsenden – all das sind Themen, die den Gemeinderäten mit auf den Weg gegeben wurden, um Verbesserungen möglich zu machen.

Es war ein breites Spektrum, das die BG zur Diskussion stellte. „Manche Fragezeichen sind verschwunden, manche sind zu Ausrufezeichen geworden! Wir hoffen auf Antworten“, das war das Fazit, das Dr. Fechler nach zweieinhalb Stunden zog.

Weitere Informationen zum Forum finden Sie in der nächsten Ausgabe des Bürgerheftes, das am 16. Mai herausgegeben wird.

Infoveranstaltung zum Kirchenneubau Petrus-Jakobus

Die evangelische Petrus-Jakobus-Gemeinde in der Nordweststadt soll ein neues Kirchengebäude erhalten. Auf dem Areal der Petruskirche, Bienwaldstraße 16, soll ein neues Kirchengebäude mit Gemeindehaus entstehen.

Über die Entwicklung des Projektes seit der Vorstellung des Siegerentwurfes Anfang Oktober 2011, die Schwierigkeiten bei der Finanzierung und den sich daraus ergebenden Konsequenzen wird am Freitag, den 20. April im Jakobusgemeindezentrum,  Trierer Straße 6 informiert. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen. Haupt- und Ehrenamtliche der Evangelischen Kirche in Karlsruhe, der Evangelischen Landeskirche in Baden, der Petrus-Jakobus-Gemeinde und der mit dem Projekt beauftragte Architekt Krebs stehen für die Fragen der Interessierten zur Verfügung. Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr.

Nahversorgung in der Nordweststadt

 

Was lange währt, wird endlich gut!

In der Tat – denn bereits 1962 war der Bau eines Ladenzentrums an der Kurt-Schumacher-Straße, gegenüber der Friedrich-Naumann-Straße, vorgesehen (aus dem Mitteilungsblatt der Bürgergemeinschaft vom September 1962).

Die Bürgergemeinschaft ist sehr froh darüber, dass es nun gelungen ist, die Nahversorgung im Stadtteil zu verbessern. An der Josef-Schofer-Straße  entsteht das neue Nahversorgungszentrum mit einem REWE-Vollsortimentsmarkt und einer PENNY-Discount-Filiale. Mit diesen beiden Märkten wird die Nahversorgung der Nordweststadt mit Waren des täglichen Bedarfs sichergestellt.

Der Vorstand der Bürgergemeinschaft hat den Kontakt zum Investor und der REWE-Gruppe gesucht und weitere Informationen zum Bauablauf, zur Ausstattung der Märkte und Regelungen im Geschäftsablauf eingeholt.

 Der zeitliche Ablauf der Baumaßnahme sieht wie folgt aus:

1. Bauabschnitt:

Baubeginn             PENNY-Markt + Bolzplatz:            16.04.2012
Fertigstellung        PENNY-Markt + Bolzplatz:            ca. November 2012
Eröffnung              PENNY-Markt:                               ca. Dezember 2012

2. Bauabschnitt:

Räumung und Abbruch PENNY- Bestandsmarkt:         Januar bis März 2013
Baubeginn                 REWE-Markt:                             ca. April 2013
Fertigstellung            REWE-Markt:                             ca. November 2013
Eröffnung                  REWE-Markt:                             ca. November 2013

Wer die beiden Märkte künftig betreiben wird, steht noch nicht fest.

Rund um den Markt

Öffnungszeiten

Die Märkte sind montags bis samstags von 7.00 bis 22.00 Uhr geöffnet. Für die Bäckerei ist eine Sonntagsöffnung von voraussichtlich 8.00 bis 11.00 Uhr vorgesehen.

Anlieferung

Nach dem Durchführungsvertrag mit der Stadt Karlsruhe darf nur in der Zeit zwischen 6.00 und 20.00 Uhr werktags angeliefert werden.

Parkplätze

Nach Fertigstellung des REWE-Marktes stehen den Kunden 100 Parkplätze zur Verfügung, darunter vier Behindertenparkplätze sowie sechs Mutter-Kind-Parkplätze.

Das Angebot von PENNY:

Frische und Qualität zu einem günstigen Preis – so lautet der Anspruch des neuen PENNY-Marktes.

Auf rund 780 qm Verkaufsfläche bietet der Lebensmitteldiscounter ein umfangreiches Sortiment an frischen Artikeln wie Obst und Gemüse, Brot und Backwaren, Wurst, Käse sowie an Milch- und Molkereiprodukten. Das Sortiment umfasst insgesamt 170 nachhaltige Artikel aus den unterschiedlichsten Warengruppen, unter anderem 84 BIO-Artikel, 31 mit dem PRO PLANET Siegel gekennzeichnete Artikel und 52 sogenannte A.I.S.E.-Artikel (Wasch-, Pflege- und Reinigungsmittel). Seit längerem führt PENNY auch Lebensmittel aus fairem Handel im Sortiment.

Darüber hinaus bietet PENNY discountnahe Serviceleistungen an: vom Bargeld an der Kasse, wiederaufladbaren Einkaufsgutscheinen bis hin zur Urlaubsreise.

Das Angebot von REWE:

Auf einer Verkaufsfläche von 1.500 qm zuzüglich einem 50 qm großen Backshop mit Café und Sitzgelegenheiten erwartet die Kunden eine umfassende Auswahl an frischen Lebensmitteln und attraktiven Angeboten. Neben der großen Auswahl an bekannten Markenartikeln wird das Angebot durch zahlreiche Produkte der Qualitätsmarke „REWE“ und der preisgünstigen Marke „ja“ ergänzt.  Im Angebot ist zudem  die Premium-Marke „REWE  Feine Welt“, die kulinarisch hochwertige Spezialitäten aus Deutschland und der ganzen Welt bietet. Das Sortiment wird voraussichtlich ca. 17.000 Artikel umfassen, darunter auch eine umfangreiche Auswahl an BIO-Artikeln. Frische Fleisch-, Wurst- und Käsespezialitäten gibt es von den Profis an der REWE-eigenen Bedienungstheke.

Wo immer möglich, versucht REWE lokale oder regionale Produkte in das Sortiment zu integrieren.

Weitere Informationen

REWE-Märkte erfüllen die hohen Anforderungen an moderne und umweltschonende Bau- und Einrichtungsstandards. REWE-  und PENNY-Märkte werden zu 100 Prozent mit Grünstrom versorgt, der aus Wasserkraft, Windkraft oder Biomasse gewonnen wird. Die neueste Technik sorgt für einen geringen Energieverbrauch.

Text: Edeltraud Götze
Fotos: Architekturbüro Schenk, Pirmasens; REWE-Group

Hast du Töne?!

Davon gab es viele zu hören am Samstag, 10. März, um Viertel vor Acht im Jakobus Gemeindezentrum  beim zweiten Konzert von Quarter to eight, der Nordweststadt-Bigband .Rund zwanzig Musikerinnen und Musiker präsentierten dem begeisterten Publikum unter Leitung von Ursula Meschede ein abwechslungsreiches Programm mit bekannten Stücken aus Rock, Pop, Soul, Jazz und Swing. Der Chor der Petrus-Jakobusgemeinde mit den Solisten Colette Sternberg und Dietmar Hipp trug ebenso zum Gelingen des Abends bei.

Quarter to eight

klick zur Galerie

Wer das Konzert verpasst hat, kann die Bigband „Quarter to eight“ spätestens am 23./24. Juni wieder in der Nordweststadt hören und erleben.

Wo? Beim Kultur- und Stadtteilfest der Bürgergemeinschaft auf dem Walther-Rathenau-Platz.

Foto: Wolfgang Jahn
Text: eg

Jahreshauptversammlung – 02.03.2012

94 Stimmberechtigte Mitglieder und viele Gäste fanden am vergangenen Freitag den Weg in die Aula der Fachschule für Sozialpädagogik Bethlehem. Dr. Raphael Fechler ließ das zurückliegende Jahr 2011 Revue passieren. Im Anschluss an den Rechenschaftsbericht wurde der Kassenbericht verlesen. Peter Friedrich als Revisor bestätigte eine einwandfreie Kassenführung. Der Vorstand wurde bei einer Gegenstimme entlastet. Eine Ausssprache zu den Berichten wurde nicht gewünscht. Im Anschluss fanden die planmäßigen  Vorstandsneuwahlen statt. Dr. Raphael Fechler wurde bei nur einer Enthaltung in seinem Amt bestätigt. Als zweiter Vorsitzender wurde Simon Graf in den Vorstand gewählt, da Edeltraud Götze das Amt nur bis zur Neuwahl übernommen hatte. Edith Senger (Kassiererin), Edeltraud Götze (Schriftführerin) und Gunther Spathelf (Pressereferent) fanden ebenfalls wieder das Vetrauen der Mitliederversammlung. Die freigewordenen Vorstandsposten der Beisitzer wurden mit Waltraut Bock, Monika Voigt Lindemann, Dieter Bürk, Bernd Renner sowie Dr. Albert Käuflein besetzt.
Neben der Ehrung der Jubilare wurden auch noch die Anträge durch das Votum der anwesenden Mitglieder beschlossen. So wurde die lange überfällige Erhöhung des jährlichen Mindestbeitrages von € 5,00auf € 10,00 mit erwartungsgemäß  großer Mehrheit beschlossen. Die Erhöhung wurde notwendig um die stetig gestiegenen Kosten abzudecken, aber u.a. auch um weiterhin die Möglichkeit zu haben, sich für die Belange des Stadtteils stark zu machen und  erlebnisreiche Veranstaltungen, Ausflüge, etc. organisieren zu können. Ferner wurde, zur Erleichterung der Beitragszahlungen, das Bankeinzugsverfahren beschlossen. In Gedenken an Karl Ott wurde auch dem Antrag auf Benennung einer Straße nach dem verstorbenen Ehrenvorsitzenden der Bürgergemeinschaft Nordweststadt e.V. mit großer Mehrheit stattgegeben. Als Vorschlag hierfür wurde der Zugangsweg zum Nordweststadtfriedhof genannt. Die Regularien der Stadt Karlsruhe sehen die Möglichkeit einer derartigen Namensgebung jedoch erst nach Ablauf von fünf Jahren vor.

Spielplatz – Wilhelm-Kolb-Straße

Die Ausführungsplanung für den Spielplatzneubau ist nun abgeschlossen. Das Gartenbauamt hat uns wissen lassen, dass mit dem Baubeginn leider nicht vor Ende Mai/Anfang Juni 2012 zu rechnen ist.

Grundsteinlegung evang. Grundschule

Nachruf für

Karl Ott (*24.03.1918 – † 09.02.2012)

Vorsitzender der Bürgergemeinschaft Nordweststadt e.V. 1959 -1994

Ehrenvorsitzender

Am 9. Februar verstarb nach langer und schwerer Krankheit unser Ehrenvorsitzender und langjähriger Vorsitzender Karl Ott im Alter von 93 Jahren. Durch seinen Tod verliert die Bürgergemeinschaft Nordweststadt nicht nur ihren Gründer und langjährigen Vorsitzenden, sie verliert mehr – einen Menschen, der unseren Stadtteil, die Nordweststadt, mit seinen Ideen und Visionen wie kein anderer über viele Jahre und Jahrzehnte geprägt hat. Es ist Karl Ott zu verdanken, dass Hunderte durch Krieg, Flucht und Vertreibung traumatisierte Menschen nach dem Zweiten Weltkrieg in der Nordweststadt eine neue Heimat finden konnten. Durch sein Engagement  entwickelte sich die Nordweststadt in den folgenden Jahren und Jahrzehnten zu einem lebendigen Stadtteil. Dank Karl Ott konnten wichtige Infrastrukturmaßnahmen für unseren Stadtteil – wie die Anbindung an die Nordbahntrasse, der Aufbau der schulischen Strukturen oder die Etablierung eines Wochenmarktes – umgesetzt werden.

Auch wenn er vieles selbst in Angriff nahm, stand für ihn die  Gemeinschaft immer im Mittelpunkt seines Handelns. Über die Bürgergemeinschaft Nordweststadt sagte er einmal: “Wir sind mehr als ein Bürgerverein, wir sind eine Bürgergemeinschaft, nur gemeinsam sind wir stark”. Die von ihm vertretenen Werte wie Solidarität, Verantwortungsbewusstsein und Hilfsbereitschaft haben auch heute nichts an ihrer Aktualität verloren. Karl Ott lagen bis zuletzt die Menschen und die Entwicklung in unserem Stadtteil, in seiner Nordweststadt, am Herzen.

Für sein unermüdliches Engagement und sein Lebenswerk danken wir Karl Ott im Namen der Bürgerinnen und Bürger der Nordweststadt. Wir werden sein Erbe in ehrendem Gedenken bewahren. Unsere Anteilnahme gilt seiner Frau und seinen Kindern.

Für den geschäftsführenden Vorstand der Bürgergemeinschaft Nordweststadt e.V.
in tiefer Trauer

Dr. Raphael Fechler (1. Vorsitzender)

aus den BNN vom 08.02.2012