Karl Heinrich Ott (*24.03.1918 – † 09.02.2012)
Vorsitzender der Bürgergemeinschaft Nordweststadt e.V. 1959 -1994
Ehrenvorsitzender
Am 09. Februar verstarb nach langer und schwerer Krankheit unser Ehrenvorsitzender und langjährigen Vorsitzenden, Karl Heinrich Ott, im Alter von 93. Jahren. Durch seinen Tod verliert die Bürgergemeinschaft Nordweststadt nicht nur ihren Gründer und langjährigen Vorsitzenden, sie verliert mehr – einen Menschen der unseren Stadtteil, die Nordweststadt, mit seinen Ideen und Visionen wie kein anderer über viele Jahre und Jahrzehnte geprägt hat. Es ist Karl Ott zu verdanken, dass hunderte durch Krieg, Flucht und Vertreibung traumatisiert Menschen, in der Nordweststadt, nach dem 2. Weltkrieg eine neue Heimat finden konnten. Durch sein Engagement entwickelte sich die Nordweststadt in folgenden Jahren und Jahrzehnten zu einem lebendigen Stadtteil. Dank Karl Ott konnten wichtige Infrastrukturmaßnahmen für unseren Stadtteil wie die Anbindung an die Nordbahntrasse, der Aufbau der schulischen Strukturen oder die Etablierung eines Wochenmarktes umgesetzt werden.
Auch wenn er vieles selbst in Angriff nahm, stand für ihn die Gemeinschaft immer im Mittelpunkt seines Handels. Über die Bürgergemeinschaft Nordweststadt sagte er einmal, wir sind mehr als ein Bürgerverein wir sind eine Bürgergemeinschaft, nur gemeinsam sind wir stark. Die von ihm vertretenen Werte wie Solidarität, Verantwortungsbewusstsein und Hilfsbereitschaft haben, auch heute, nichts an ihrer Aktualität verloren. Karl Ott lagen bis zuletzt die Menschen und die Entwicklung in unserem Stadtteil, in seiner Nordweststadt, am Herzen.
Für sein unermüdliches Engagement und sein Lebenswerk danken wir, Karl Ott, im Namen der Bürgerinnen und Bürger der Nordweststadt. Wir werden sein Erbe in ehrendem Gedenken bewahren. Unsere Anteilnahme gilt seiner Frau und seine Kindern.
Für den geschäftsführenden Vorstand der Bürgergemeinschaft Nordweststadt e.V. in tiefer Trauer
Dr. Raphael Fechler (1. Vorsitzender)


BNN – Viele Gäste aus dem Stadtteil sowie Vertreter von Politik, Polizei und Kirchen kamen zum traditionellen Neujahrsempfang der Bürgergemeinschaft Nordweststadt. Deren Vorsitzender Raphael Fechler äußerte seine Freude darüber, dass der Gemeinderat jüngst die Weichen für ein Nahversorgungszentrum gestellt hat. Nun stehe dem baldigen Baubeginn nichts mehr im Wege.
VBK-Chef Walter Casazza führte als Gastredner aus, dass die Überwachungsanlage an der Haltestelle „Kurt-Schumacher-Straße“ den „Vandalismus“ zurückdränge. Dies wirke sich auch auf die Haltestellen in der Nachbarschaft positiv aus. Er wolle zudem Kinder und Jugendliche aus Kindergärten, Schülerhort und Schulen einladen, um die Betonwände der Haltestellen zu verschönern und damit den „Wildwuchs an Graffiti“ einzudämmen. Zusammen mit der städtischen Straßenreinigung würden die VBK dort auch mehr auf die Sauberkeit achten, versprach er.